Aktuell

Die wichtigsten Nachrichten im Überblick

«Das Kantonsparlament beauftragt die Regierung, sich beim Bund weiterhin gegen die drohenden Subventionskürzungen beim Alpinen Museum und anderen Berner Kulturinstitutionen stark zu machen. Der Grosse Rat stimmte einer SP-Motion am Dienstag mit 124 zu 4 Stimmen zu.»

– sda

21.11.2017: Grosser Rat will weiterhin Bundesgelder für Alpines Museum

«Das vorher verstaubte Museum am Berner Helvetiaplatz wandelte sich zu einem Debattenort, an dem diskutiert wird, wie der Klimawandel den Schweizer Alpen zusetzte. Alle freuten sich über die Neuerfindung des Hauses: das Publikum, die Geldgeber, die nationale und lokale Politik. Heute aber herrscht im Alpinen Museum Konsternation.»

– Stefan von Bergen, Berner Zeitung

14.11.2017: Warum sich Museen dem Diktat des schnellen Sparens entziehen

«Die Schweiz braucht einen Ort, an dem diese Herausforderungen diskutiert werden können und ein zukunftsfähiges Bild der Alpen entworfen und verhandelt werden kann. Das Alpine Museum ist dieser Ort.»

– Katharina Conradin, Präsidentin CIPRA International

07.11.2017: Stellungnahme CIPRA International

«Als Akteur ausserhalb der Tourismuswirtschaft ist das Alpine Museum berechtigt, wenn nicht sogar verpflichtet, auch unbequeme Fragen im Zusammenhang mit dem Tourismus aufzugreifen. Der Schweizer Tourismus braucht auch in Zukunft diese Aussensicht und damit das Alpine Museum als weitsichtige und fundierte nationale Drehscheibe für aktuelle Wissensvermittlung.»

– STV / VSTM / RDK / IST AG

07.11.2017: Stellungnahme Schweizer Tourismus-Verband / Verband Schweizer Tourismusmanager / Konferenz der regionalen Tourismusdirektoren / IST AG Höhere Fachschule für Tourismus

«Was die Kürzungen für die Zukunft des Museums, die geplanten Ausstellungsprojekte und die noch nicht abgeschlossene Neukonzeption bedeutet, ist demnach völlig offen. Das ist umso bedauerlicher, als das 1905 gegründete Museum das einzige seiner Art ist, das sich im umfassenden Sinn mit den Schweizer Alpen befasst. Heute ist es ein innovatives und gegenwartsorientiertes Haus, das von Bund, Kanton Bern und dem Schweizer Alpen-Club getragen wird. Und das soll so bleiben, nachdem der frühere Wandersocken- und Wolldecken-Groove endlich aus dem Museum verbannt werden konnte.»

– Balz Bruder, Luzerner Zeitung / Schaffhauser Nachrichten / St. Galler Tagblatt

03.11.2017: Luzerner Zeitung / Schaffhauser Nachrichten / St. Galler Tagblatt: Das Alpine Museum vor dem Aus

«Für die in der Schweiz gut verankerte Alpenforschung wäre ein geschwächtes Alpines Museum ein herber Verlust, denn dem Museum ist es in den letzten Jahren sehr erfolgreich gelungen, Forschungswissen in Ausstellungen und Veranstaltungen aufzuarbeiten und in den dringend notwendigen Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft einzubeziehen. Dabei ist zu beachten, dass die im Museum bearbeiteten Bergthemen wie Klimawandel, Lebensraum oder Nachhaltigkeit die ganze Schweiz tiefgreifend betreffen. Aktuelles Beispiel ist die von der Akademie der Naturwissenschaften mit dem Prix expo ausgezeichnete Ausstellung „Wasser unser“. Die schweizerische Alpenforschung kann mit einem starken und innovativen Alpinen Museum mehr Wirkung entfalten und zusätzliche Mehrwerte für die Gesellschaft schaffen.»

– Über 40 ForscherInnen aus der ganzen Schweiz

24.10.2017: Interakademische Kommission Alpenforschung (ICAS)

«Das Museum legt also keinen Rekurs gegen die BAK-Verfügung ein. Stattdessen soll der Hebel bei der Politik angesetzt werden. Diesen koordiniert der Bündner CVP-Ständerat Stefan Engler: Er leitet eine überparteiliche Gruppe von rund einem Dutzend Parlamentarierinnen und Parlamentariern, darunter sind der SP-Nationalrat und Ex-Stapi Alexander Tschäppät und der Walliser CVP-Nationalrat Thomas Egger. Gemeinsam wollen sie die Existenz des Museums langfristig mit einem Kniff sichern.»

– Der Bund

05.10.2017: Der Bund

«Der Kürzungsentscheid des Bundesamts für Kultur von Mitte Juli ist grundsätzlich anfechtbar. Um den rechtlichen Weg als Option offen zu halten, haben wir beim BAK die Verfügung angefordert und am 8. September erhalten. Nach eingehender Prüfung verzichtet der Stiftungsrat des Alpinen Museums darauf, diese Verfügung anzufechten. Wir kommen zum Schluss, dass der Weg über das Bundesverwaltungsgericht keine genügende und vor allem keine nachhaltige Finanzierungsperspektive bietet. Daher verfolgt das Alpine Museum der Schweiz nun den politischen Weg: Unter Leitung unseres Patronatskomitee-Präsidenten Stefan Engler (Ständerat GR) sucht eine überparteiliche Gruppe von ParlamentarierInnen aus der ganzen Schweiz nach einer neuen Bundeslösung. Sie soll  die Existenz des Alpinen Museums der Schweiz langfristig und nachhaltig sichern und das Themenhaus als lebendigen Vermittler von nationalen Alpenthemen festigen.»

– Alpines Museum der Schweiz

02.10.2017: Newsletter Alpines Museum der Schweiz

«Das Alpengebiet in der Schweiz darf nicht vergessen werden. Das Alpine Museum der Schweiz dient hierbei als Forum für regionale Museen. Es ermöglicht den gegenseitigen Austausch.»

– Stefan Engler, Ständerat CVP/GR

30.09.2017: Bündner Tagblatt am Wochenende: Einsatz für die «Botschaft der Alpen»

«Die Mitgliederversammlung des CAA ersucht den Gesamtbundesrat, diesen Entscheid zu überdenken und das Alpine Museum der Schweiz in seiner wichtigen nationalen und internationalen Rolle zu stärken.»

– Club Arc Alpin

18.09.2017: Stellungnahme des Club Arc Alpin (CAA), Dachorganisation der führenden 8 Alpenvereine des Alpenbogens

«Gerade nach dem, was in Bondo geschehen ist, zeigt sich: Die Thematik des Alpinen Museums ist dringlich und von nationaler Bedeutung.»

– Bernhard Giger, Präsident Dachverband bekult

12.09.2017, Berner Zeitung: Leuchttürme können auch Leuchttürmchen sein

«Eine grosse Zahl Bekenner aus dem Simmental und Diemtigtal ist nicht nur ein Zeichen für das Alpine Museum, sondern ein Beweis, dass wir starke florierende Bergregionen anstreben wollen.»

–  Simmental Zeitung, Matthias Kurt

07.09.2017, Simmental Zeitung: Klicken Sie Ihr Bekenntnis!

«Wir geben uns heute auf eine strenge Bergtour und sind uns dessen bewusst. Auf der einen Seite ist es die Zivilgesellschaft, die ein grosses Interesse an diesem Museum bekundet hat. Auf der anderen Seite habe ich auch in der Politik ganz viele Reaktionen von Kolleginnen und Kollegen erhalten, die eine Schliessung des Museums nicht zulassen wollen. Wir werden uns auf dem politischen Parkett mit den geeigneten Instrumenten zur Wehr setzen gegen den Kürzungsentscheid.»

– Stefan Engler, Ständerat CVP/GR

30.08.2017, Bündner Tagblatt: Die Befürworter des Alpinen Museums machen Ernst

«Kulturpolitik ist hierzulande vor allem Sache der Kommunen und Kantone, und die Eidgenossenschaft besitzt aus gutem Grund nur wenige eigene Museen. Es ist indes sinnvoll, dass weitere Häuser von nationaler Strahlkraft mit Bundesgeldern subsidiär unterstützt werden. Aber nicht mit der Giesskanne und in einer Scheinobjektivität, sondern mit dem Fokus auf dem Wesentlichen, auf den grossen Themen. Was, wenn nicht die museale Auseinandersetzung mit den identitätsstiftenden Bergen? Nun ist das Parlament gefordert, das Bersets auf dem Papier vielversprechende Kulturbotschaft gutgeheissen hatte und auf eine schnelle Änderung der Museumsförderung drängte. Korrekturen sind jedenfalls unabdingbar.»

– Neue Zürcher Zeitung, Marc Tribelhorn

30.08.2017, Neue Zürcher Zeitung: Die Stunde der Technokraten

«In den letzten Wochen übte sich der bestens vernetzte Museumsmanager Hächler mit seiner Crew in einer neuen Disziplin: dem Zusammenstellen tragfähiger Seilschaften für die politische Rettung des alpinen Museums. Das Resultat, das am Dienstag zum Frühstück zu besichtigen war, zeigt, dass Hächler auch auf diesem Gebiet trittsicher unterwegs ist. Zentrale Meinungsmacher aus dem alpinen Raum – von der aufmüpfigen Umweltgruppierung „mountain wilderness“ über den gesetzten Schweizer Alpen-Club (SAC) mit Zentralpräsidentin Françoise Jaquet bis zu Berggebietsforschern wie Jon Mathieu von der Universität Luzern – stellen sich hinter das Alpine Museum.»

– Berner Zeitung, Jürg Steiner

30.08.2017 Berner Zeitung: Belebende Bergtour

«Rund 140 Unterstützerinnen und Unterstützer verschiedener Couleur kamen heute Morgen um 07:30 Uhr zusammen, um im Alpinen Museum der Schweiz in Bern gemeinsam die Rettungsaktion für das Haus zu lancieren, dessen Existenz gefährdet ist.»

– Alpines Museum der Schweiz

29.08.2017: Medienmitteilung zur Lancierung der Rettungsaktion für das Alpine Museum der Schweiz in Bern

«Im Vordergrund steht für den Stiftungsrat der politische Weg, der mit einer Rettungskampagne angefeuert werden soll.»

– Paul Messerli, Stiftungsratspräsident Alpines Museum der Schweiz

15.08.2017, Der Bund: Politik soll Bund «zwingen», Alpines Museum zu retten

«Der Entscheid des BAK wirkt umso stossender angesichts der hochaktuellen Thematik der Klimapolitik und deren Auswirkungen auf die alpine Lebenswelt die das Alpine Museum immer wieder in eindrücklicher Art thematisiert.»

– Quartierverein QUAV4

15.08.2017: Stellungnahme der Quartiervertretung Stadtteil IV QUAV4

«Nous devrons nous battre pour qu’il fasse partie des musées dont la Confédération est responsable.»

– Matthias Aebischer, conseiller national PS/BE

14.08.2017, Le Temps: L’âpre combat du Musée alpin

«Ich bin überzeugt, dass sich eine breite Allianz bilden wird, die es nicht zulässt, dass der Bund das Alpine Museum als Symbol für den nationalen Zusammenhalt im Alpenland Schweiz sterben lässt.»

– Stefan Engler, Ständerat CVP/GR

10.08.2017, Der Bund: Politiker starten Rettung des Alpinen Museums

«Vielleicht müssen wir den Entscheid als Betriebsunfall verstehen, der bei der Umstellung aufs neue System eingetreten ist. Wenn dem so ist, ist er auch zu flicken.»

– Beat Hächler, Direktor Alpines Museum der Schweiz

10.08.2017, WOZ: Der Bund fördert Glas und Stein

«Frei von alten Seilschaften und gewachsenen Bindungen wollten sie fortan ihre Millionen verteilen. Aber sie vergaßen dabei, was Excel-Tabellen-Gläubige in staatlichen Verwaltungen, die unter öffentlicher Dauerbeobachtung stehen, allzu gerne vergessen: Ihr Tun ist immer politisch. Kulturpolitik ist immer Politik. Egal wie gerecht, transparent und objektiv ihre Kriterien sind.»

– Sarah Jäggi und Matthias Daum, Die Zeit

10.08.2017, Die Zeit: Gehört so was ins Museum?

«Für ein nationales Museum mit debattenorientierten, mehrsprachigen Ausstellungen, mit Vermittlungsarbeit, Kooperationsprojekten in der ganzen Schweiz und Sammlungsbetreuung braucht es das jetzige Budget.»

– Beat Hächler, Direktor Alpines Museum der Schweiz

08.08.2017, Berner Zeitung: Vier Szenarien fürs Alpine Museum

«Als Expertengruppe aus unterschiedlichen musealen Arbeitsfeldern und Museumstypen haben wir das Museum und seinen Direktor Beat Hächler zunächst im Rahmen unserer Seminare kennengelernt und anschließend im November 2016 besucht, um uns dezidiert über dieses Best Practice-Beispiel zu informieren sowie mit den Kolleginnen und Kollegen vor Ort in Austausch zu treten. Wir halten es für eines der modernsten und innovativsten kulturhistorischen Museen im deutschsprachigen Raum.»

– Absolventinnen museion21

08.08.2017: Brief an das BAK von Absolventinnen und Absolventen der Museumsakademie museion21

«Maintenant on fait un double salto en arrière.»

– Beat Hächler, Directeur Musée Alpin Suisse

07.08.2017, RTS: Le Musée Alpin Suisse est menacé: Berne réduit sa subvention

«Die massive Rückstufung kommt einer Absage an die Relevanz alpiner Themen und deren Vermittlung gleich – ein Schlag ins Gesicht der alpinen Schweiz, deren kulturhistorisches Flagschiff in der Museumslandschaft versenkt werden soll.»

– Regionale Museumsverbände BE, VS, GR, UR, AG, SO, ZH

06.08.2017: Stellungnahme der regionalen Museumsverbände Bern, Wallis, Graubünden, Uri, Aargau, Solothurn und Zürich

«Der Bund ist in der Pflicht, für das Alpine Museum gut aufzukommen. Der Bund ist auch Stifter des Alpinen Museums zusammen mit dem Kanton Bern, der Stadt Bern und dem SAC. Ich bin sicher wir werden einen Ausweg finden zusammen mit dem Bundesamt für Kultur.»

– Silva Semadeni, Nationalrätin SP/GR

03.08.2017, SRF 2 Kultur Kontext: Künste im Gespräch: Museen, gefährdet und innovativ

«Das Alpine Museum der Schweiz muss als gegenwarts- und zukunftsorientierter Ort der kulturellen Auseinandersetzung mit dem alpinen Raum erhalten bleiben.»

– Patrick Schönenberger, Präsident CIPRA Schweiz

31.07.2017: Stellungnahme CIPRA Schweiz

«Die Tourismuswirtschaft soll das Alpine Museum als ihren Think Tank erkennen und die Trommel dafür rühren. Denn wo, wenn nicht in Bern werden Themen aufgespürt, erforscht und populär dargestellt, die Zukünfte für den Fremdenvekehr zeigen?»

– Köbi Gantenbein, Chefredaktor Hochparterre

25.07.2017, Hochparterre: Der Genickschlag fürs Alpine Museum

«Die Neupositionierung trug Früchte: deutlich mehr Publikum in den letzten fünf Jahren, gestiegene Medienresonanz und Anerkennung in der Fachwelt, 2013 war man gar für den Europäischen Museumspreis nominiert.»

– Stefan Weiss, Der Standard

25.07.2017, Der Standard (AT): Dem Alpinen Museum der Schweiz droht das Aus

«Nicht der Algorithmus allein regiert, wie Daniel Di Falco im «Bund» kommentierte, sondern die Anteillosigkeit und die Kälte des Herzens. Schöne Kultur.»

– Christoph Reichenau, Journal B

24.07.2017, Journal B: Ein falsches Spiel

«Im verschickten Newsletter wird die Leserschaft aufgefordert, Leserbriefe zu schreiben. Auf ihrer Website sucht das Museum-Team nach Gönnerinnen und Gönnern. Die Planung geht offenbar auf, denn auf sozialen Medien machen sich die Leute bereits stark für die Institution.»

– Céline Rüttimann, Der Bund

23.07.2017, Der Bund: Das Alpine Museum rüstet sich für den Widerstand

«Le Musée alpin est un pont entre les milieux urbains et montagnards (…) C’est une plate-forme d’échanges qu’il faut absolument préserver.»

– Thomas Egger  conseiller national PDC/VS, directeur du Groupement suisse pour les régions de montagne (SAB)

21.07.2017, Le Nouvelliste/Le Courrier: Le Musée alpin sur la corde raide

«Das Alpine Museum gilt in der Museumsszene als Creative Hub. Überall werden heute in Unternehmen, in der Forschung und Entwicklung solche interessanten innovativen Plätze gefordert. Und wenn es im Museumsbereich so etwas schon gibt, soll man es dann zurückschrauben? Das Alpine Museum erprobt das Museum der Zukunft. Es ist ein partizipativer Ort, der die Erkenntnisse der Vergangenheit an der Gegenwart spiegelt und Fragen an die Zukunft stellt. Diese Methode zieht sich durch das ganze Programm des Alpinen Museums.»

– Hans Ulrich Glarner, Vorsteher Amt für Kultur des Kantons Bern

20.07.2017, Der Bund: «Das ist absurd und verbrennt Subventionsmittel»

«Klug und innovativ greift das heutige Alpine Museum der Schweiz kulturelle, politische, ökologische, gesellschaftliche Themen auf. Denn die Zukunft des Lebens in den Alpen ist für die Schweiz eine existenzielle Frage. Dass eine Kulturinstitution sich damit auseinandersetzt, ist ein Glücksfall für unser Land.»

– Hans Ulrich Glarner, Vorsteher Amt für Kultur des Kantons Bern

20.07.2017: Newsletter Amt für Kultur des Kantons Bern

20.07.2017: Radiogiornale RSI

«Ich finde es eine Katastrophe. Ich bin zum ersten Mal hier aber ich bin überrascht, wie vielseitig dass diese Ausstellungen sind.»

– Besucherin im Alpinen Museum der Schweiz

20.07.2017, Telebaern: Steht Alpines Museum vor dem Aus?

«Wir erleben eine grosse Solidarität aus der Bevölkerung. (…) Wir sind daran, diese Rückmeldungen zu bündeln und ich bin sehr zuversichtlich.»

– Beat Hächler, Direktor Alpines Museum der Schweiz

20.07.2017, Schweiz aktuell: Alpines Museum vor dem Aus

«So weit hat die Mathematisierung der Kulturförderung bisher kaum jemand getrieben.»

– Daniel Di Falco, Der Bund

20.07.2017, Der Bund: Der Algorithmus regiert

«Das BAK weiss, dass sein Entscheid das Ende dieses Museums bedeutet. Ich werde dafür kämpfen, dass das nicht passiert.»

– Matthias Aebischer, Nationalrat, SP/BE

20.07.2017, Der Bund: Ein auskalkuliertes Loch

«Eine derart brutale Kürzung kann man nicht kompensieren (…) Es geht um Sein oder Nichtsein.»

– Beat Hächler, Direktor Alpines Museum der Schweiz

19.07.2017, Berner Zeitung: Kulturpolitik mit kannibalistischen Methoden

«Das würde heissen dass das Alpenland Schweiz sein einziges Museum verliert, das sich mit den Bergen beschäftigt. Das kann nicht unsere Perspektive sein. Die Perspektive muss sein, dass es existiert und dass man dafür kämpfen muss.»

– Beat Hächler, Direktor Alpines Museum der Schweiz

19.07.2017, Regionaljournal BE FR VS Mittag: Knipst der Bund dem Alpinen Museum das Licht aus?

«Der Stiftungsrat und das Alpine Museum der Schweiz werden dafür kämpfen, dass das Haus weiterhin existieren kann und ein gesamtschweizerisches, einzigartiges und innovatives Museum für ein breites Publikum bleibt.»

– Stellungnahme Alpines Museum der Schweiz

19.07.2017: Reaktion des Alpinen Museums auf den Entscheid des Bundesamts für Kultur

«Das Bundesamt für Kultur (BAK) führte erstmals eine öffentliche Ausschreibung für Betriebsbeiträge an Museen durch. 35 Museen reichten ein Fördergesuch ein. Ab 2018 unterstützt das BAK 13 Museen mit einem jährlichen Betriebsbeitrag. Die Finanzhilfen belaufen sich auf insgesamt rund 5,9 Millionen Franken pro Jahr.»

– Bundesamt für Kultur (BAK)

19.07.2017: Medienmitteilung des Bundesamts für Kultur

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